Der Bundesverband CarSharing (bcs)

vertritt die politischen Interessen der Branche auf bundesweiter Ebene und gegenüber den Ländern. Die Aufgaben des bcs sind die kompetente und aktuelle Informationsübermittlung, die Förderung der Kommunikation innerhalb der Branche, die Pflege und Weiterentwicklung von Angeboten des CarSharing-Service und die praktische Unterstützung der Arbeit der CarSharing-Anbieter. Im Bundesverband sind derzeit 122 Anbieter organisiert.

Aktuelles

  • Eine bereits seit langem erhobene Forderung der CarSharing-Branche ist der Wunsch nach allgemeingültigen Rahmenbedingungen, die es Kommunen ermöglichen, rechtssicher CarSharing-Stellplätze im öffentlichen Straßenraum zu genehmigen. Dies betrifft sowohl stationsbasierte als auch stationsunabhängige CarSharing-Angebote, jedoch in unterschiedlicher Form. Die große Koalition der 18. Legislaturperiode hat diese Erwartungen in ihren Koalitionsvertrag als abzuarbeitende politische Aufgabe übernommen.

    Ende August 2016 wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Entwurf für ein „Gesetz zur Bevorrechtigung des Carsharing (Carsharinggesetz – CsgG)“ veröffentlicht und die Länder- und Verbändeanhörung gestartet. Der bcs ist der Aufforderung des BMVI gerne nachgekommen und hat eine ausführliche Stellungnahme zum vorgelegten Gesetzentwurf eingereicht.

  • Ein CarSharing-Fahrzeug macht bis zu 19 Parkplätze frei

    Die Linienstraße in Berlin-Mitte mit 19 freigeräumten ParkplätzenAutos beanspruchen überproportional viel öffentlichen Straßenraum. Das ist nicht nur ungerecht gegenüber Fußgängern und Radfahrern, es beeinträchtigt auch die Aufenthaltsqualität. Der Bundesverband CarSharing e.V. hat nun auf einer Straße in Berlin exemplarisch gezeigt, wie viel Platz ein einziges CarSharing-Fahrzeug schaffen kann.

     

     

     

     

     

     

  • Mehr Platz zum Leben - wie CarSharing Städte entlastet

    Der Effekt des CarSharing: Mehr Aufenthaltsqualität in Straßen und Wohnquartieren.Eine neue Studie des bcs zeigt: In innenstadtnahen Quartieren besitzen fast 80 Prozent der CarSharing-Kunden kein eigenes Auto mehr. Der Fahrzeugbestand der CarSharing-Haushalte ist im Vorher/Nachher-Vergleich um rund 62 Prozent gesunken. Ein CarSharing-Fahrzeug ersetzt bis zu 20 private Pkw und macht so umgerechnet bis zu 99 Meter zugeparkte Straßenkante frei - viel Potenzial, um Städte lebenswerter zu gestalten.