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Mitteilung des bcs

CarSharing während der Corona-Krise

Mitteilung des bcs

Bild: istockphoto/PatriciaEnciso

Die deutschen CarSharing-Anbieter reagieren auf die Corona-Krise. Im Vordergrund steht dabei der Gesundheitsschutz für Kund*innen und Mitarbeiter*innen.

Die deutschen CarSharing-Anbieter unterstützen alle Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland zu verlangsamen und eine Pandemie zu verhindern.

CarSharing-Kund*innen können sich bei der Nutzung von CarSharing-Fahrzeugen vor dem Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen, indem sie die vom Robert-Koch-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfohlenen Hygiene-Regeln befolgen. Informationen des Bundesverband CarSharing e.V. dazu finden Sie hier.

Nach Meinung von Experten ist die Ansteckungsgefahr im CarSharing-Fahrzeug eher gering. Da das CarSharing-Auto in der Regel nur von einzelnen Fahrer*innen genutzt wird, ist das Risiko einer direkten Infektion von Mensch zu Mensch durch Tröpfchen nicht gegeben. Infektionen über Oberflächen sind zwar denkbar, aber da das Coronavirus in der Umwelt nicht lange überlebt, ist ein hohes Infektionsrisiko nur kurz nach einer Kontamination wahrscheinlich.

Die meisten CarSharing-Anbieter reagieren zudem auf die Corona-Krise, indem sie im Rahmen ihres Fahrzeug-Service neben der technischen Prüfung die Reinigung und Desinfizierung aller Oberflächen im Fahrzeug in den Mittelpunkt stellen. So leisten sie ihren Beitrag zu einer weiteren Verringerung des Infektionsrisikos.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt den Bürger*innen, für die eigene Mobilität momentan vor allem das Fahrrad und das Auto einzusetzen. Die CarSharing-Anbieter werden ihren Service auch weiterhin für denjenigen Bürger*innen zur Verfügung stellen, die kein eigenes Auto besitzen, sondern im Interesse einer möglichst nachhaltigen Mobilität auf CarSharing setzen.

Die nächsten Wochen werden für viele CarSharing-Anbieter zu einer wirtschaftlichen Herausforderung werden. Der Bundesverband CarSharing e.V. setzt sich deshalb dafür ein, dass den CarSharing-Anbietern von Bund, Ländern und Kommunen frühzeitig geholfen wird, die Auswirkungen der Corona-Krise zu überstehen.

Wenn die Corona-Krise vorüber ist, werden der Klimawandel und die Verkehrswende weiterhin zentrale Herausforderungen sein, die wir lösen müssen. Hierfür spielt das CarSharing als Autobaustein im Umweltverbund neben Zufußgehen, Fahrrad, Bus und Bahn eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen zum Corona-Virus erhalten Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Alle Hygiene- und Gesundheitstipps finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/hygiene.html