Europäische Bürgerinitiative „30 km/h – macht Straßen lebenswerter“
Der bcs engagiert sich für Tempo 30 auf unseren Innerortsstraßen und beteiligt sich an der Unterschriftensammlung für eine Europäische Bürgerinitiative „30 km/h – macht Straßen lebenswerter“. Unsere Gründe für die Teilnahme.
Hier gehts zur Unterschriftensammlung.
bcs-Neukundenbefragung
Der bcs uns seine Mitglieder führten nach der Sommerpause 2012 eine Befragung von CarSharing-Kunden durch, die im Laufe des Jahres 2011 neu zum CarSharing gekommen sind. Hauptsächliches Ziel der Befragung war zu erfahren, welche Auswirkungen die CarSharing-Teilnahme auf den Autobesitz hat.
Ein Ergebnis: Hatten zu Beginn ihrer CarSharing-Teilnahme 43,4 % der Befragten ein eigenes Auto im Haushalt, sank dieser Anteil nach mehreren Monaten Erfahrungen mit dem CarSharing-Angebot auf nur noch 19,0 %.
Mehr Informationen über die Befragung finden Sie hier .
Jahresbericht des bcs 2011/2012 veröffentlicht
Mehr Informationen hierzu finden Sie hier .
bcs veröffentlicht Positionspapier zur Elektromobilität im CarSharing
Der bcs hat ein Posititionspapier zur Integration von Elektrofahrzeugen in CarSharing-Flotten veröffentlicht. Der Tenor des Papiers ist "Im Prinzip ja, aber...". Elektrofahrzeuge passen vom Image gut in CarSharing-Flotten, wenn sie mit zusätzlich erzeugtem Ökostrom betrieben werden. Aber unter derzeitigen Kostenstrukturen sind sie außerhalb von staatlich subventionierten Förderprogrammen nicht wirtschaftlich zu betreiben. Das Positionspapier in vollem Wortlaut und als pdf-Download finden Sie hier.
Veranstaltung "CarSharing - Zukunftsfähige Mobilitätsdienstleistung auch für kleine Städte und Gemeinden" am 23. Juni 2012 im Deutschen Museum Verkehrszentrum in München
Bundesverband CarSharing neues Mitglied der Bayerischen Klima-Allianz
Mit einer Veranstaltung im Deutschen Museum Verkehrszentrum in München hat der bcs an drei guten Beispielen gezeigt, unter welchen Rahmenbedingungen auch in kleinen Städten und Gemeinden ein gutes CarSharing-Angebot organisiert werden kann. In Vaterstetten (22.000 Einwohner) und Freising (45.000 Einwohner) haben die ehrenamtlich arbeitenden CarSharing-Vereine seit 20 Jahren ein erfolgreiches Angebot aufgebaut, das Jahr für Jahr kontinuierliches Teilnehmerwachstum verzeichnet. 18 bzw. 20 CarSharing-Fahrzeuge stehen in beiden Orten zur Verfügung. Stattauto München, der größte CarSharing-Anbieter der bayerischen Landeshauptstadt München, stellte sein Modell mit einigen Gemeinden im Umland Münchens vor. Dort werden gemeindeeigene Fahrzeuge, die tagsüber für die kommunalen Dienstwege genutzt werden, am Abend und an den Wochenenden für das öffentliche CarSharing zur Verfügung gestellt. Dies verringert für den CarSharing-Anbieter das wirtschaftliche Risiko an einem neuen Standort und ermöglicht der Gemeinde die Aufteilung der Kosten für ihre Fahrzeuge auf mehrere Schultern. Hartmut Krietemeyer vom Münchner Verkehrs- und Tarifverbund präsentierte aktuelle Befragungsergebnisse, die zeigen, dass die Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen auch im Umland des Ballungsraumes München eine Win-win-Situation für alle Partner und die Umwelt ergibt.
In diese Veranstaltung eingebettet fand der feierliche Beitritt des bcs zur Bayerischen Klima-Allianz statt. Mit der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zum Schutz des Klimas“ zwischen der Bayerischen Staatsregierung und dem bcs durch den Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber, und dem bcs-Geschäftsführer Willi Loose wurde die Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz besiegelt. Die Erklärung trägt auch die Unterschrift des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Martin Zeil.
Die Erklärung gemeinsam mit den Unterschriften kann im Wortlaut hier heruntergeladen werden:
dokument_bcs-beitritt_bayerische_klima-allianz 1.15 Mb
Nationaler Entwicklungsplan CarSharing des bcs veröffentlicht
Am 29.03.2012 hat der bcs den Nationalen Entwicklungsplan CarSharing während eines Parlamentarischen Abends in der Landesvertretung Berlin der Freien Hansestadt Bremen vorgestellt. Das Papier stellt Erwartungen des Verbandes an die Bundespolitik zusammen, wie die Rahmenbedingungen der nationalen CarSharing-Förderung verbessert werden sollten, damit CarSharing seine Entlastungspotenziale zugunsten der Umwelt, der sozialen Gerechtigkeit und eines kostengünstigen zukünftigen Verkehrssystems noch besser als bisher realisieren kann. Der bcs sieht CarSharing hierbei als umweltfreundlichen Autobaustein, der eng mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes (Bus, Straßenbahn, U-Bahn, Eisenbahn, Fahrrad und Zufußgehen) vernetzt ist.
Mehr Informationen zum Nationalen Entwicklungsplan CarSharing ...
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