• bcs-Aktion zum Parking Day 2016 in Berlin: Ein CarSharing-Auto macht bis zu 19 Parkplätze frei

    Berlin, 07.09.2016

    Am 16. September findet der diesjährige Parking Day statt. Weltweit wird dabei in zahlreichen Aktionen auf die Tatsache hingewiesen, dass Autos überproportional viel öffentlichen Straßenraum beanspruchen und dadurch die Aufenthaltsqualität beeinträchtigen. Der Bundesverband CarSharing e.V. wird auf einer Straße in Berlin Mitte exemplarisch zeigen, wie viel Platz entsteht, wenn mehr Menschen Autos teilen. Das Ergebnis wird sicherlich viele überraschen.

    In einer Studie hat der Bundesverband CarSharing e.V. kürzlich ermittelt, dass in innenstadtnahen Quartieren ein CarSharing-Fahrzeug bis zu 20 private Pkw ersetzt. Der Grund: Nutzer von CarSharing-Angeboten sehen häufig keinen Bedarf mehr für ihr eigenes Auto und schaffen es ab. Besonders wirksam ist in diesem Punkt das stationsbasierte CarSharing. In Innenstädten besitzen 78 Prozent der Kunden stationsbasierter Anbieter kein eigenes Auto mehr. Bis zu 19 Parkplätze werden so pro CarSharing-Fahrzeug frei.

  • CarSharing-Stellplätze: Warum eine Förderung richtig ist

    Berlin, 02. 09.2016

    In der vergangenen Woche hat die Bundesregierung den Entwurf zu einem Carsharinggesetz vorgelegt. Das Gesetz soll es den Städten und Gemeinden ermöglichen, CarSharing-Parkplätze im öffentlichen Straßenraum einzurichten. CarSharing - die ökologische Alternative zum Autobesitz - könnte dadurch erstmalig auf rechtssicherer Grundlage öffentlich gefördert werden.

    82 Prozent aller Deutschen wünschen sich weniger Autos in ihren Städten und Gemeinden. Das hat eine Studie des Umweltbundesamtes kürzlich ermittelt. CarSharing ist ein Weg, um konkret für weniger Autoverkehr und weniger Platzverbrauch durch parkende Pkw zu sorgen.

  • Neue CarSharing-Studie belegt: Geteilte Autos können Innenstädte deutlich entlasten

    Berlin, 21.06.2016

    Eine neue Studie des Bundesverbands CarSharing e.V. zeigt: In innenstadtnahen Stadtteilen besitzen fast 80 Prozent der CarSharing-Kunden kein eigenes Auto. Ein CarSharing-Fahrzeug ersetzt bis zu 20 private Pkw. Viel Potenzial, um Städte lebenswerter zu machen.

    Laut einer aktuellen Studie, die der Bundesverband CarSharing jetzt veröffentlicht hat, besitzen in innenstadtnahen Stadteilen 78,2 Prozent aller Kunden stationsbasierter CarSharing-Systeme kein eigenes Auto mehr. Das ist deutlich mehr als im Bevölkerungsdurchschnitt. Innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings beispielsweise leben nur 53 Prozent aller Haushalte autofrei, in allen Großstädten über 100.000 Einwohner sind es im Durchschnitt gerade einmal 18 Prozent. Die in der Studie untersuchten CarSharing-Kunden reduzierten die Zahl ihrer privaten Fahrzeuge um 61,9 Prozent. Zwölf Monate vor der CarSharing-Anmeldung besaßen sie zusammen 2.293 Fahrzeuge, zum Zeitpunkt der Befragung nur noch 873.

    Willi Loose, Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing e.V. erklärt: „Unsere Studie ist eine Best-Practice-Analyse. Wir haben uns bewusst auf Stadtgebiete mit einem bereits länger existierenden, gut ausgebauten CarSharing-Angebot konzentriert. Wir wollen Bürgern, Städten und Kommunen die Frage beantworten: Was kann CarSharing in meiner Stadt zur Verkehrs- und Umweltentlastung beitragen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen?“.

  • Das Carsharinggesetz kommt voran - hoffentlich.

    Berlin, 03.05.2016

    Der Entwurf zum Carsharinggesetz der Bundesregierung befindet sich seit dem 29. April in der Ressortabstimmung. Die Einrichtung von CarSharing-Stellplätzen im öffentlichen Raum soll damit auf eine rechtssichere Grundlage gestellt werden. Ein komplexes Gesetzgebungsverfahren könnte auf Länderebene die Umsetzung noch verzögern.

    Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat den Entwurf zum Carsharinggesetz der Bundesregierung (genauer: Gesetz zur Bevorrechtigung der Verwendung von Carsharingfahrzeugen - CsgG) vergangene Woche in die Ressortabstimmung der Ministerien gegeben. Das teilte Staatssekretär Norbert Barthle im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesverbands CarSharing e.V. in Berlin mit. Barthle betonte: „Mit CarSharing können wir einen Teil unserer Verkehrsprobleme lösen“. Die Einrichtung von CarSharing-Parkplätzen im öffentlichen Raum werde die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der Dienstleistung weiter erhöhen und zusätzliche Anreize schaffen, auf das eigene Auto zu verzichten.

  • CarSharing-Jahresbilanz 2015: Wachstum und Konsolidierung im deutschen CarSharing-Markt

    Berlin, 29.02.2016

    1,26 Millionen CarSharing-Kunden waren am 01.01.2016 in Deutschland registriert, 220.000 mehr als im Vorjahr. Ihnen standen 16.100 CarSharing-Fahrzeuge zur Verfügung. Die Zahl der Städte und Gemeinden mit einem CarSharing-Angebot erhöhte sich von 490 auf 537. Ein neuer Trend: Kombinierte CarSharing-Systeme, die stationsbasierte und free-floatende Fahrzeuge aus einer Hand anbieten, operieren jetzt in vier deutschen Städten und in der Rhein-Main-Region.

    CarSharing, das Prinzip „Nutzen statt Besitzen“, war auch im Jahr 2015 weiter auf Wachstumskurs. Insgesamt 1.26 Millionen Kunden waren am 01.01.2016 bei deutschen CarSharing-Anbietern angemeldet, 220.000 mehr als im Vorjahr. Besonders dynamisch ist wieder einmal die Anzahl der Kunden bei den reinen free-floating Anbietern gewachsen. Ihre Zahl stieg um 25,8 Prozent auf 830.000. Stationsbasierte Anbieter konnten ein Plus von 13,2 Prozent verzeichnen und haben nun insgesamt 430.000 Kunden.

  • Carsharing-Balance 2015: Further growth and adjustment in the German carsharing-market

    Berlin, 29th of February 2016

    As of 01.01.2016 there were 1,26 million carsharing-customers registered in Germany, 220.000 more than last year. 16.100 carsharing vehicles were available to them. The number of cities with a carsharing service increased from 490 to 537. A new trend: Combined carsharing-services that provide free-floating and station-based cars within one tariff now operate in four German cities and in the Rhein-Main region.

    Carsharing, the principle „using not owning“, grew again in 2015. 1.26 million customers were signed up for a carsharing service, 220.000 more than the previous year. As in previous years, the most dynamic growth happened within the free-floating segment. Here the number of customers grew by 26 percent, to a total of 830.000. Station-based services increased their customers by 13 percent and have 430.000 customers now.

  • Exklusive Kooperationsvereinbarung - BCA vermarktet Fahrzeuge des Bundesverbands CarSharing

    Neuss / Berlin, 03.03. 2016

    CarSharing liegt in Deutschland voll im Trend. Bei den rund 150 Anbietern sind aktuell mehr als eine Million Kunden registriert. Ihnen stehen 16.100 der „geteilten Autos“ zur Verfügung. Deren Vermarktung soll künftig auch in den Händen von BCA liegen. Der Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) hat zu diesem Zweck eine exklusive Kooperationsvereinbarung mit Europas größtem Marktplatz für den professionellen, gewerblichen Handel gebrauchter Fahrzeuge geschlossen.

    Der bcs hat es sich zur Aufgabe gemacht, CarSharing als moderne Mobilitätsdienstleistung zu fördern und die Interessen der Branche zu vertreten. Die Zusammenarbeit mit BCA soll den bcs-Mitgliedern eine effiziente, verlässliche und einfache Vermarktungsmöglichkeit ihrer Fahrzeuge bieten.

  • PARK(ing) Day 2015

    Berlin, 17.09.2015

    Am PARK(ing) Day verwandeln Umwelt- und Verkehrsinitiativen in ganz Deutschland Parkplätze in autofreie Lebensräume. Sie machen so auf den  Flächenverbrauch durch den Autoverkehr und den damit verbundenen Verlust an Lebensqualität aufmerksam. Einer der besten Wege, um konkret für weniger Autos zu sorgen, ist die Nutzung und Förderung von CarSharing. Der Bundesverband CarSharing e.V. ist deshalb am 18. September beim Berliner PARK(ing) Day dabei.

    Nach einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes wünschen sich 82% aller Deutschen weniger Autos in den Städten und Gemeinden und befürworten entsprechende Maßnahmen der Verkehrspolitik. Einer der besten Wege, um konkret für weniger parkende Autos zu sorgen, ist CarSharing. Denn: Durchschnittlich steht ein privates Auto in Deutschland mehr als 23 Stunden am Tag still. Ein Bruchteil der heute in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge würde ausreichen, um alle Haushalte mit der Mobilitäts-Option „Auto“ zu versorgen. Voraussetzung: Man ist bereit, ein Auto gemeinsam zu nutzen.

  • CarSharing-Städteranking 2015: Die CarSharing-Versorgung verbessert sich weiter. Auch viele kleinere Städte sind vorne dabei.

    Berlin, 10.06.2015

    Das diesjährige Städteranking des Bundesverband CarSharing e.V. zeigt, dass sich die CarSharing-Versorgung in Deutschlands Städten und Gemeinden weiter verbessert hat. Karlsruhe, schon 2013 Spitzenreiter des Ranking, konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen. Neu auf Platz drei: Frankfurt am Main. Auch viele kleinere Städte wie etwa Tübingen, Heidelberg und Göttingen stehen im Ranking weit oben.

    In Deutschlands CarSharing-Hauptstadt Karlsruhe kommen 2,15 CarSharing-Fahrzeuge auf 1.000 Einwohner. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei Stuttgart mit 1,44 Fahrzeugen und Frankfurt am Main mit 1,21. Frankfurt konnte damit Köln vom dritten Rang verdrängen. Unter den Millionenstädten allerdings hält Köln weiterhin den Spitzenplatz: 1,15 Fahrzeuge kommen hier auf 1.000 Einwohner, gefolgt von München mit 0,98 Fahrzeugen.

  • Kostenlose Stellplätze sind keine Förderung des CarSharing, sondern Symbolpolitik.

    Berlin, 23.04.2015

    Verkehrsminister Dobrindt will das CarSharing fördern. In Zukunft sollen CarSharing-Kunden ihre Fahrzeuge auf kostenlosen Sonderparkplätzen abstellen dürfen.

    Der Bundesverband CarSharing hält das für Symbolpolitik. Geschäftsführer Willi Loose kommentiert: „Kostenlose Stellplätze - das klingt immer gut. Aber in Wirklichkeit wäre das eine Regelung, nach der niemand gefragt hat. Weder die CarSharing-Anbieter, noch ihre Kunden, noch die Städte und Kommunen“.

Seiten