• Schweizer CarSharing ist nach wie vor topp und trägt erheblich zur Umweltentlastung bei

    Das vom Schweizer Anbieter Mobility organisierte CarSharing ist bisher äußerst erfolgreich und kundenorientiert. In Relation zur Gesamtbevölkerung hat das Schweizer CarSharing knapp zehnmal so viele Kunden und Kundinnen wie die deutschen CarSharing-Anbieter. Dennoch ist - im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren - in den letzten beiden Jahren der Kundenzuwachs ins Stocken geraten. Deshalb hat das Schweizer Bundesamt für Energie eine Evaluation in Auftrag gegeben. Bestandteile der Untersuchung sind u. a. eine Nutzungsanalyse des Schweizer CarSharing, eine Abschätzung der Umweltauswirkungen sowie die Aktualisierung früherer Potenzialanalysen.

  • Optimierung einer Win-Win-Situation - die Zusammenarbeit zwischen Verkehrsunternehmen und CarSharing

    Im November 2002 wurde von Ulrike Huwer, Universität Kaiserslautern, eine vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswirtschaft in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel "Pilotstudie zur Modellierung einer Schnittstelle zwischen ÖPNV und CarSharing" fertiggestellt. Sie hatte zum Ziel, das räumliche und organisatorische Zusammenspiel von ÖPNV und CarSharing zu optimieren. Dies soll die Attraktivität beider Seiten erhöhen und dadurch neue Kundengruppen für die kombinierten Mobilitätsangebote gewonnen werden. Die Studie wurde als Band 55 in der Grünen Reihe des Fachgebiets Verkehrswesen der Universität Kaiserslautern herausgegeben.

  • Bestandsaufnahme des CarSharing und Empfehlungen zur Weiterentwicklung

    Im Jahre 2002 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen eine wissenschaftliche Studie an das Öko-Institut in Freiburg, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumforschung - Institut für Verkehrsforschung, Berlin und  den Bundesverband CarSharing vergeben, die eine umfassende Bestandsaufnahme des CarSharing in Deutschland leisten und daraus Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung des CarSharing ableiten sollte. Die Daten der Bestandsaufnahme stammen von Ende 2002/Anfang 2003, als knapp die Hälfte der heutigen Kundenzahlen erreicht wurden. CarSharing in Deutschland hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Jedoch sind viele der damaligen Erkenntnisse noch heute relevant für die CarSharing-Entwicklung.

  • CarSharing als Partner des betrieblichen Mobilitätsmanagements

    Seit Juli 2002 arbeitet der CarSharing-Anbieter Stadtteilauto - CarSharing Münster GmbH sehr intensiv mit der Stadtverwaltung Münster zusammen. Im Rahmen des von der Stadt eingeführten betrieblichen Mobilitätsmanagements wurde ein Pool von zunächst 20 CarSharing-Fahrzeugen zur Verfügung gestellt, der montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr ausschließlich von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung für ihre Dienstfahrten genutzt wird. Die abschließende Projektauswertung bilanziert die Auswirkungen dieser Zusammenarbeit aus der Sicht der Stadt und der städtischen Mitarbeiter.

  • Wirkungen und Entlastungspotenziale neuer Verkehrsdienstleistungen

    Von 2002 bis 2004 untersuchten das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und die DB Rent GmbH im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojektes „Intermodi – Sicherung der Anschluss- und Zugangsmobilität durch neue Angebotsbausteine im Rahmen der Forschungsinitiative Schiene“ mögliche Auswirkungen von intermodalen Verkehrsdienstleistungen. In erster Linie sollte untersucht werden, ob neue multi- oder intermodale Angebotsbausteine, wie sie mit DB Carsharing oder „Call a Bike“ der Deutschen Bahn AG angeboten werden, Zugang zu neuen Kundengruppen finden und wie sich dies auf die Öko-Bilanz dieser Dienstleistungen auswirkt bzw. in Zukunft auswirken könnte.

  • Die Vermarktung des CarSharing

    2006 wurde die wissenschaftliche Abhandlung von Farzaneh Sakhdari mit dem Titel „Vermarktung von CarSharing-Konzepten“ veröffentlicht. Das Werk ist die Dissertation der Autorin, die Mitte 2005 am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) der Freien Universität Berlin abgeschlossen wurde.

     

  • CarSharing für Geschäftskunden

    Die in 2003 abgeschlossene Diplomarbeit von Monika Wanner, die am Geographischen Institut der Uni Bonn eingereicht wurde, untersucht Voraussetzungen und Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung von CarSharing-Angeboten, die sich speziell an Geschäftskunden wenden. Am Beispiel der Stadt Karlsruhe und des dortigen CarSharing-Anbieters Stadtmobil Karlsruhe GmbH & Co. KG wurde eine repräsentative Befragung bestehender CarSharing-Kunden aus dem gewerblichen Bereich durchgeführt und mit Nicht-Nutzern des CarSharing-Angebotes verglichen. Daraus wurden Empfehlungen, wie die Nachfrage aus diesem Bereich besser angesprochen werden kann, abgeleitet.

  • CarSharing im öffentlichen Straßenraum

    Erfahrungen aus dem Berliner Pilotversuch

    Seit Frühjahr 2006 besteht in einigen Berliner Bezirken die Möglichkeit, auf Antrag des Betreibers CarSharing-Stationen im öffentlichen Straßenraum einzurichten. Ein Teilprojekt des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Forschungsprojektes ParkenBerlin zeigt Erfahrungen mit den vom CarSharing-Betreiber Greenwheels angeregten Stationen auf öffentlichen Flächen im Vergleich zu herkömmlich angelegten Stationen auf Privatflächen auf. Ein Resultat der Untersuchung ist, dass die Berliner Lösung auf der Grundlage des Berliner Straßengesetzes nicht eine bundesweit einheitliche Rechtsgrundlage im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und der Straßenverkehrsordnung (StVO) ersetzt. Diese wird nach wie vor zur weiteren Angebotsverbesserung im CarSharing und zur Entlastung städtischer Verkehrsprobleme gewünscht, jedoch wird nach wie vor die Beratung des Gesetzentwurfs durch ein Veto des Bundeswirtschaftsministeriums verhindert.

  • Das (eigene) Auto verliert an Stellenwert

    Mobilität junger Menschen im Wandel

    Das Institut für Mobilitätsforschung (ifmo) hat 2011 eine Studie herausgegeben, die die veränderten Mobilitätsvorstellungen junger Menschen in Deutschland und ausgewählten Industrieländern untersucht. Wie in ähnlichen Studien anderer Autoren wurde auch hier festgestellt, dass das Auto an Anziehungskraft für junge Erwachsene verliert. Dies betrifft sowohl den Autobesitz als auch die Autonutzung in der Bevölkerungsgruppe der 18- bis 30-Jährigen. Dabei ist die vorliegende Studie deshalb besonders aufschlussreich, weil das ifmo als Auftraggeber eine Forschungseinrichtung des BMW-Konzerns ist.

  • Wie viele Elektrofahrzeuge verträgt die CarSharing-Flotte?

    Studie der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität (FSEM)

    „CarSharing und Elektromobilität passen gut zusammen.“ Mit dieser Aussage beginnt das Positionspapier Elektromobilität und CarSharing des bcs. Als gravierendes Problem wird jedoch die Finanzierbarkeit der Elektrofahrzeuge in CarSharing-Flotten gesehen. Genau diese Thematik greift die Studie des Fraunhofer ISI mit dem Titel „Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Flotten“ auf. In einer technisch anspruchsvollen, dennoch gut nachvollziehbaren Studie werden die Aussagen mit realen Nutzungsdaten und derzeitigen Kosten belegt. Als Grundlage werden die Nutzungsdaten des stationsbasierten CarSharing-Anbieters Stadtmobil Karlsruhe während eines Jahres herangezogen. In Simulationsrechnungen wird abgeschätzt, wie viele Elektrofahrzeuge ohne Kostennachteile im 416 Fahrzeuge zählenden CarSharing-Pool eingesetzt werden könnten.

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