• Mehr Platz zum Leben - wie CarSharing Städte entlastet

    CarSharing trägt zur Umweltentlastung bei, weil CarSharing-Kunden eigene Autos abschaffen und häufiger Bus und Bahn sowie das eigene Fahrrad nutzen. Doch stimmt das überhaupt noch? Neuere Studien aus den Jahren 2013 bis 2016 haben vor allem das stationsunabhängige („free-floating“) CarSharing untersucht. Sie kommen teilweise zu widersprüchlichen Aussagen bezüglich der Entlastungswirkung moderner CarSharing-Angebote. Die letzte umfassende Untersuchung zum weit verbreiteten stationsbasierten CarSharing liegt mehr als 10 Jahre zurück. Diese Lücke hat der bcs nun mit einer neuen Studie geschlossen.

  • Wirkungen und Entlastungspotenziale neuer Verkehrsdienstleistungen

    Von 2002 bis 2004 untersuchten das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und die DB Rent GmbH im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojektes „Intermodi – Sicherung der Anschluss- und Zugangsmobilität durch neue Angebotsbausteine im Rahmen der Forschungsinitiative Schiene“ mögliche Auswirkungen von intermodalen Verkehrsdienstleistungen. In erster Linie sollte untersucht werden, ob neue multi- oder intermodale Angebotsbausteine, wie sie mit DB Carsharing oder „Call a Bike“ der Deutschen Bahn AG angeboten werden, Zugang zu neuen Kundengruppen finden und wie sich dies auf die Öko-Bilanz dieser Dienstleistungen auswirkt bzw. in Zukunft auswirken könnte.

  • Die Vermarktung des CarSharing

    2006 wurde die wissenschaftliche Abhandlung von Farzaneh Sakhdari mit dem Titel „Vermarktung von CarSharing-Konzepten“ veröffentlicht. Das Werk ist die Dissertation der Autorin, die Mitte 2005 am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) der Freien Universität Berlin abgeschlossen wurde.

     

  • CarSharing für Geschäftskunden

    Die in 2003 abgeschlossene Diplomarbeit von Monika Wanner, die am Geographischen Institut der Uni Bonn eingereicht wurde, untersucht Voraussetzungen und Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung von CarSharing-Angeboten, die sich speziell an Geschäftskunden wenden. Am Beispiel der Stadt Karlsruhe und des dortigen CarSharing-Anbieters Stadtmobil Karlsruhe GmbH & Co. KG wurde eine repräsentative Befragung bestehender CarSharing-Kunden aus dem gewerblichen Bereich durchgeführt und mit Nicht-Nutzern des CarSharing-Angebotes verglichen. Daraus wurden Empfehlungen, wie die Nachfrage aus diesem Bereich besser angesprochen werden kann, abgeleitet.

  • CarSharing im öffentlichen Straßenraum

    Erfahrungen aus dem Berliner Pilotversuch

    Seit Frühjahr 2006 besteht in einigen Berliner Bezirken die Möglichkeit, auf Antrag des Betreibers CarSharing-Stationen im öffentlichen Straßenraum einzurichten. Ein Teilprojekt des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Forschungsprojektes ParkenBerlin zeigt Erfahrungen mit den vom CarSharing-Betreiber Greenwheels angeregten Stationen auf öffentlichen Flächen im Vergleich zu herkömmlich angelegten Stationen auf Privatflächen auf. Ein Resultat der Untersuchung ist, dass die Berliner Lösung auf der Grundlage des Berliner Straßengesetzes nicht eine bundesweit einheitliche Rechtsgrundlage im Straßenverkehrsgesetz (StVG) und der Straßenverkehrsordnung (StVO) ersetzt. Diese wird nach wie vor zur weiteren Angebotsverbesserung im CarSharing und zur Entlastung städtischer Verkehrsprobleme gewünscht, jedoch wird nach wie vor die Beratung des Gesetzentwurfs durch ein Veto des Bundeswirtschaftsministeriums verhindert.

  • Das (eigene) Auto verliert an Stellenwert

    Mobilität junger Menschen im Wandel

    Das Institut für Mobilitätsforschung (ifmo) hat 2011 eine Studie herausgegeben, die die veränderten Mobilitätsvorstellungen junger Menschen in Deutschland und ausgewählten Industrieländern untersucht. Wie in ähnlichen Studien anderer Autoren wurde auch hier festgestellt, dass das Auto an Anziehungskraft für junge Erwachsene verliert. Dies betrifft sowohl den Autobesitz als auch die Autonutzung in der Bevölkerungsgruppe der 18- bis 30-Jährigen. Dabei ist die vorliegende Studie deshalb besonders aufschlussreich, weil das ifmo als Auftraggeber eine Forschungseinrichtung des BMW-Konzerns ist.

  • Wie viele Elektrofahrzeuge verträgt die CarSharing-Flotte?

    Studie der Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität (FSEM)

    „CarSharing und Elektromobilität passen gut zusammen.“ Mit dieser Aussage beginnt das Positionspapier Elektromobilität und CarSharing des bcs. Als gravierendes Problem wird jedoch die Finanzierbarkeit der Elektrofahrzeuge in CarSharing-Flotten gesehen. Genau diese Thematik greift die Studie des Fraunhofer ISI mit dem Titel „Integration von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Flotten“ auf. In einer technisch anspruchsvollen, dennoch gut nachvollziehbaren Studie werden die Aussagen mit realen Nutzungsdaten und derzeitigen Kosten belegt. Als Grundlage werden die Nutzungsdaten des stationsbasierten CarSharing-Anbieters Stadtmobil Karlsruhe während eines Jahres herangezogen. In Simulationsrechnungen wird abgeschätzt, wie viele Elektrofahrzeuge ohne Kostennachteile im 416 Fahrzeuge zählenden CarSharing-Pool eingesetzt werden könnten.

  • Optimierung einer Win-Win-Situation - die Zusammenarbeit zwischen Verkehrsunternehmen und CarSharing

    Im November 2002 wurde von Ulrike Huwer, Universität Kaiserslautern, eine vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswirtschaft in Auftrag gegebene Studie mit dem Titel "Pilotstudie zur Modellierung einer Schnittstelle zwischen ÖPNV und CarSharing" fertiggestellt. Sie hatte zum Ziel, das räumliche und organisatorische Zusammenspiel von ÖPNV und CarSharing zu optimieren. Dies soll die Attraktivität beider Seiten erhöhen und dadurch neue Kundengruppen für die kombinierten Mobilitätsangebote gewonnen werden. Die Studie wurde als Band 55 in der Grünen Reihe des Fachgebiets Verkehrswesen der Universität Kaiserslautern herausgegeben.

  • Verkehrsentlastung durch CarSharing im Großraum London

    Jährlich wiederholte Carplus-Studie in Großbritannien

    Der jährliche CarSharing Survey von Carplus

    Seit 2007 führt Carplus, der CarSharing-Verband in Großbritannien eine jährliche Befragung der Kunden der CarSharing-Anbieter im Lande durch. Die Ergebnisse werden in drei gesonderten Berichten für die räumlichen Einheiten 1. London, 2. England und Wales (exklusive London) sowie 3. Schottland veröffentlicht. Die Teilnahme der von Carplus akkreditierten professionellen Anbieter, und damit aller im Großraum London tätigen Anbieter, ist obligatorischer Bestandteil der Akkreditierungsvereinbarung. Da 84 % aller CarSharing-Kunden in Großbritannien im Großraum London wohnen und bei den dortigen Anbietern registriert sind, wird dieser Bericht hier - stellvertretend für die anderen - vorgestellt.

  • Modernes CarSharing ist nachhaltig

    Der jährliche Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht der Schweizer Mobility – Ausgabe 2012

    Jedes Jahr veröffentlicht die Genossenschaft ihren Geschäftsbericht, mit dem sie ihren Anteilseignern Rechenschaft ablegt und die Öffentlichkeit über den Stand des Schweizer CarSharing informiert. Seit 2005 wurde der Geschäftsbericht zu einem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht aufgewertet. Seitdem wird der interessierten Öffentlichkeit in vorbildlicher Weise dargelegt, wie CarSharing - in der Schweiz, die Ergebnisse sind im Prinzip jedoch auf viele moderne CarSharing-Unternehmen übertragbar - im ursprünglichen, positiven Sinne des Wortes nachhaltig wirkt.

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