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Der Beitrag des CarSharing zur Klima- und Umweltentlastung PDF Drucken E-Mail

Bundesverband CarSharing (bcs) und Verein „Mehr Mobilität mit weniger Autos“ veröffentlichen Broschüre mit Daten und Fakten zur klimawirksamen CO2-Einsparung durch CarSharing

co2-broschuere.jpg Der Klimaschutz gehört zu den wichtigen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Alle Akteure, ob Politik, Wirtschaft oder Verbraucher, sind aufgerufen, ihre Beiträge zum Einsparen klimawirksamer Treibhausgase zu leisten und den Verbrauch von fossilen, CO2-freisetzenden Energieträgern einzuschränken.

Der Verkehrsektor hat bisher seine Klimaschutzaufgaben nicht bewältigt. Die freiwillige Selbstverpflichtung der deutschen Automobilindustrie bzw. des Verbandes der europäischen Autoindustrie zur Einhaltung von definierten, niedrigeren spezifischen Kraftstoffverbräuchen der verkauften Neuwagen werden nicht eingehalten.

CarSharing, das organisierte professionelle Autoteilen, das seine Dienstleistung in fast allen deutschen Großstädten zur Verfügung stellt, bietet sich als klimaschützende Alternative im Verkehr an. Es fördert die individuelle Mobilität der teilnehmenden Führerscheinbesitzer, trägt jedoch zugleich im Zusammenspiel mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes (Bus und Bahn, Fahrrad und Zufußgehen) zur Umwelt- und Klimaentlastung bei.

Die klimaentlastende und verkehrsreduzierende Wirkung des CarSharing setzt sich aus folgenden unterschiedlichen Teilkomponenten zusammen, die sich gegenseitig verstärken:

  1. Die im CarSharing eingesetzten Fahrzeuge sind jünger und niedriger motorisiert als die Durchschnittsflotte der deutschen Privat-Pkw, der spezifische Kraftstoffverbrauch ist dementsprechend niedriger.
  2. Die Tarifgestaltung der CarSharing-Anbieter verstärkt die Integration der situationsabhängigen Autonutzung in den Umweltverbund. Auf CarSharing-Fahrzeuge greift ein Großteil der Nutzerinnen und Nutzer nur für Wege und Gelegenheiten zu, für die andere Verkehrsmittel keine optimalen Bedingungen bieten.
  3. CarSharing-Teilnehmer verfügen über deutlich weniger Privat-Pkw in ihren Haushalten als durchschnittliche Haushalte. Im statistischen Durchschnitt ersetzt jedes CarSharing-Fahrzeug vier bis acht Privat-Pkw, die bei Beginn der CarSharing-Teilnahme abgeschafft oder nicht angeschafft werden.
  4. In einer aktuellen Schweizer Evaluationsstudie ist ermittelt worden, dass jeder aktive Schweizer CarSharing-Nutzer mobilitätsbedingt 290 kg CO2 weniger freisetzt, im Vergleich mit einer angenommenen Situation, in der kein CarSharing zur Verfügung stünde.

Angesichts dieser Daten führt der Geschäftsführer des bcs, Willi Loose, aus: „CarSharing ist für all diejenigen als verkehrsentlastende und klimaschützende Mobilitätsalternative geeignet, die nicht täglich auf ein Auto angewiesen sind und trotzdem auch mal ein Auto für ihre Verkehrszwecke benötigen.“

Die angeführten wissenschaftlichen Belege der Umwelt- und Verkehrsentlastung durch CarSharing sind in der 10-seitigen Broschüre „Klimaschutz durch CarSharing“ umfassend dargestellt.

Eine pdf-Version dieser Broschüre kann hier heruntergeladen werden:
pdf klimaschutzbroschuere_endversion 1.18 Mb

Einzelne Exemplare der gedruckten Broschüre können kostenlos in der bcs-Geschäftsstelle angefordert werden. Größere Mengen ab 10 Exemplaren werden gegen Selbstkostenpreis verschickt.

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