Der Bundesverband CarSharing (bcs)

vertritt die politischen Interessen der Branche auf bundesweiter Ebene und gegenüber den Ländern. Die Aufgaben des bcs sind die kompetente und aktuelle Informationsübermittlung, die Förderung der Kommunikation innerhalb der Branche, die Pflege und Weiterentwicklung von Angeboten des CarSharing-Service und die praktische Unterstützung der Arbeit der CarSharing-Anbieter. Im Bundesverband sind derzeit 110 Anbieter organisiert.

Aktuelles

  • Kostenlose Stellplätze sind keine Förderung des CarSharing, sondern Symbolpolitik.

    Berlin, 23.04.2015
     

    Verkehrsminister Dobrindt will das CarSharing fördern. In Zukunft sollen CarSharing-Kunden ihre Fahrzeuge auf kostenlosen Sonderparkplätzen abstellen dürfen.

    Der Bundesverband CarSharing hält das für Symbolpolitik. Geschäftsführer Willi Loose kommentiert: „Kostenlose Stellplätze - das klingt immer gut. Aber in Wirklichkeit wäre das eine Regelung, nach der niemand gefragt hat. Weder die CarSharing-Anbieter, noch ihre Kunden, noch die Städte und Kommunen“.

     

  • CarSharing wächst in der Fläche - mehr als ein Viertel neuer CarSharing-Orte gegenüber dem Vorjahr

    Berlin, 16.03.2015

    Die vom Bundesverband CarSharing veröffentlichte Jahresbilanz 2014 zeigt abermals einen deutlichen Wachstumsschub für das Prinzip „Nutzen statt Besitzen“. Mehr als eine Million Fahrberechtigte setzen mittlerweile auf CarSharing. CarSharing ist jetzt in 490 deutschen Städten und Gemeinden präsent – 110 mehr als noch ein Jahr zuvor.

    1.040.000 Fahrberechtigte waren zum Stichtag 1. Januar 2015 bei den rund 150 deutschen CarSharing-Anbietern angemeldet. Das entspricht einem Zuwachs von 37,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bezogen auf die führerscheinfähige Gesamtbevölkerung nutzten somit 1,5 Prozent in 2014 ein CarSharing-Angebot. Diese Quote zeigt, dass die Dienstleistung auch in 2014 eine sehr erfreuliche Entwicklung genommen hat, dass aber immer noch Entwicklungspotenziale bestehen.

  • Ein CarSharing, das Deutschlands Ballungsräume nachhaltig entlastet, braucht eigene Parkplätze im öffentlichen Raum

    Seit zehn Jahren fordert die CarSharing Branche ein Gesetz, das die Aufstellung von CarSharing-Fahrzeugen im Straßenraum regelt. Das Bundesverkehrsministerium hat im Januar 2015 angekündigt, diese Forderung endlich umzusetzen. Es mehren sich jedoch die Zweifel, ob dabei ein Gesetz entsteht, das an der Sache und an den Bedürfnissen der meisten Anbieter und ihrer Kunden orientiert ist. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen will jetzt durch eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung mehr Klarheit schaffen.